Schusssichere Weste

Die schusssichere Weste schützt vor Pistolen Angriffen, im Bild ist ein Smith & Wesson abgebildetImmer mehr Menschen interessieren sich für eine schusssichere Weste. Dabei ist es nicht nur der Polizist, der seine Dienstausrüstung auf eigene Rechnung oder anteilig bezahlt durch den Dienstherren aufrüstet sondern auch Sicherheitsfirmen, Security-Mitarbeiter und Privatpersonen die sich Sorgen vor Übergriffen machen informieren sich über kugelsichere Westen. Auch bei der Bundeswehr und dem Geheimdienst kommen kugelsichere Westen häufig zum Einsatz. Zu guter Letzt kann das Tragen einer Schutzweste auch beim Jagen Sinn machen um sich z.B. vor Querschlägern zu schützen.

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Zuletzt aktualisiert am 20.11.2017

Ist das Tragen einer schusssicheren Weste erlaubt

Das Tragen einer schusssicheren Weste in Deutschland ist erlaubt mit der Einschränkung, dass die Schutzweste nicht auf öffentlichen Veranstaltungen und Demonstrationen getragen werden darf. Wer die kugelsichere Weste bei einer Demonstration trägt, verstößt gegen das Versammlungsgesetz. Gesetzeslage

4 Schutzklassen bei einer schusssicheren Weste

Um die Schutzkraft einer kugelsicheren Weste beim Kauf einschätzen zu können gibt es vier Schutzklassen, die dem Träger Auskunft über die abzuwehrenden Kräfte gibt.
Weltweit gibt es mehrere Standard-Verfahren um den ballistischen Schutz zu ermitteln. Der wichtigste Standard hierbei kommt aus den Vereinigten Staaten und wird als NIJ Standard (National Institute of Justice) bezeichnet. Die Einstufung des Schutzes wird in vier Level unterteilt.

In Deutschland führen die staatlichen Beschussämter den Beschusstest durch und halten sich dabei an die „Technischen Richtlinien für Schutzwesten der Polizei“. Die Einstufung des Schutzes wird in Schutzklassen (SK) unterteilt.

Der deutsche und der amerikanische Standard haben jeweils vier Klassen, nach denen die Westen eingeteilt werden. Die Klassen ähneln sich, sind aber durch die unterschiedliche Herangehensweise beim Testen und durch verschiedene Testumgebungen nicht miteinander übereinstimmend.

SK 1 und Level IIIA

Westen dieser Schutzklassen sind vorrangig zum Schutz vor Kurzwaffenmunition mit Weichkern und Rundkopf oder zur Abwehr von Teilmantel Geschossen als auch Hohlspitzgeschossen eingestuft. Kurzwaffen sind auch als Faustfeuerwaffen bekannt. Gängige Kurzwaffen sind Revolver und Pistolen.

SK 2

Bei der Schutzklasse SK 2 besteht der Schutz vorrangig vor Kurzwaffenmuniton mit Hartkerngeschossen. Hartkerngeschosse sind Projektile mit sehr hoher Durchschlagskraft und haben panzerbrechende Wirkung. In Deutschland ist der Besitz von Hartkernmunition laut Waffengesetz (Anlage 2, Abschnitt 1, Punkt 1.5.4.) verboten.

SK 3 und Level III

Kugelsichere Westen mit der Sk3 (oder dem Level III) sollen Schutz vor Langwaffenmunition mit Vollmantel und Weichkern bieten. Ebenfalls schützen sie vor Weichkern, Teilmantel oder Hohlspitzgeschossen. Langwaffen (z.B. Gewehre) haben i.d.R. durch ihre Konstruktion mit langem Lauf eine deutlich höhere Durchschlagskraft als eine Pistole, da die freigesetzten Treibgase länger auf das Projektil einwirken können.

SK 4 und Level IV

Die vierte und letzte Schutzklasse soll den Träger der schusssicheren Weste vor Langwaffenmunition mit Vollmantel und Hartkern schützen.
Schutz vor Stichwaffen bei kugelsicheren Westen nicht immer gewährleistet. Sowohl in Schutzwesten der SK1 als auch der SK2 ist ein Stichschutz (z.B. gegen Angriffe mit dem Messer oder Nadeln) nicht zwangsläufig gewährleistet. Bei Schutzwesten der höheren Klassen (SK3 und SK4) ist der Stichschutz konstrukionsbedingt gewährleistet. Wenn Stichschutz eine Rolle spielt, lesen Sie bitte auch den Artikel zum Thema Stichschutz und achten Sie beim Kauf der kugelsicheren Weste unbedingt auf die Hinweise des Herstellers.

Wer trägt kugelsichere Westen?

Hauptsächlich kommen die ballistischen Westen bei der Polizei und der Bundeswehr zum Einsatz. Aber auch Sicherheitsdienste, Schutzdienste und gefährdete Personen tragen schusssichere Westen um Schaden von sich abzuwenden.

Türsteher und Security tragen i.d.R. eher eine Stichschutzweste, da die Gefahr eines Messerangriffs hier deutlich höher einzustufen ist als der Gebrauch einer Schusswaffe. Außerdem sind diese Westen leichter und können daher länger am Körper getragen werden.

Daran erkennt man eine gute schusssichere Weste

Wenn Sie ihr Bedrohungspotential kennen, können Sie anhand der Schutzklassen bereits eine Vorauswahl treffen. Weitere Faktoren die Einfluss auf das Gesamtbefinden nehmen sind eine angenehme Passform und ein für den Träger akzeptables Gesamtgewicht. Denn eine Schutzweste die Sie bewegungsunfähig macht lässt Sie zu einem leichten Ziel werden und steigert die Gefahrenlage.

Durch die unterschiedlichen Schutzklassen und Level unterscheidet sich das Gewicht von ca. 2,5 – 30 Kilogramm. Für Handfeuerwaffen ist eine leichte Weste jedoch in der Regel ausreichend. Möchte man sich hingegen vor Vollmantelgeschossen und Hartkernmunition schützen bedarf es bereits einer Weste mit Schutzklasse Vier.

Nachteile einer schusssicheren Weste

Der Träger der Schutzweste ist keinesfalls unverwundbar.

  • Häufig leiden Verletzte unter dem Blunt Trauma, auch Blunt Force Trauma genannt. Selbst durch die Wucht des Aufpralls der Patronen können lebensgefährliche Verletzungen entstehen.
  • Gängige Verletzungen sind Knochenbrüche (z.B. Rippen, Schulterknochen) und Quetschungen.
  • Wenn Organe ge- oder zerquetscht werden kann es zu lebensbedrohlichen Verletzungen kommen.
  • Wenn das Projektil mehr Durschlag hat als die Schutzklasse aufweist, besteht die Gefahr dass das Projektil die Schutzweste durchdringt.
  • Eine Weste verschafft ihrem Träger eine trügerische Sicherheit. Dabei sind viele Stellen am Körper nach wie vor verwundbar

Welche Westen tragen Polizei und Bundeswehr?

Auch die Bundeswehr trägt im Einsatz schusssichere Westen bzw. kugelsichere WesteÜblicherweise kommt bei der Polizei eine kugelsichere Weste der Schutzklasse 1 (SK1) zum Einsatz. Je nach Einsatzzweck oder Gefahrenlage passt die Polizei ihre Ausrüstung natürlich den zu erwartenden Gegebenheiten an. Die Hundertschaften der Bereitschaftspolizei sind i.d.R. mit stichfesten Westen ausgerüstet.

Bei Auslandseinsätzen werden die Soldaten der Bundeswehr mit einer schusssicheren Weste der Schutzklasse 4 ausgestattet um größtmögliche Sicherheit für alle Gefahren Lagen zu gewährleisten.

Worauf ist beim Tragen einer kugelsicheren Weste zu achten

Handelt es sich um eine Unterziehweste, muss diese auch direkt am Körper getragen werden. Wird die Unterziehweste über der übrigen Kleidung oder Uniform getragen leitet sie den Aufpralldruck weiter! Hemdknöpfe, der Kugelschreiber oder das Handy in der Brusttasche können zum tödlichen Accessoire werden.

Auch das Alter der schusssicheren Weste ist zwingend im Blick zu halten, da die Westen ein Haltbarkeitsdatum ausweisen. Mit zunehmendem Alter verringert sich der Schutz der schusssicheren Weste, weswegen sich der Träger unbedingt über das Alter einen Vermerk machen sollte um bei Ablauf des Haltbarkeitsdatum die Weste auszutauschen.

Je nach Konstruktion und verwendetem Material schwitzt man beim Tragen einer ballistischen Weste deutlich mehr. Grade im Sommer kann die sich anstauende Wärme zu einem Hitzestau führen. Der Träger sollte vertraut mit der Weste sein und das Tragen der Weste regelmäßig üben.

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In einigen Ländern fällt die kugelsichere Weste unter das Waffenrecht und das Tragen ist nicht erlaubt. Informieren Sie sich also vorher, wenn Sie mit der Weste ins Ausland verreisen müssen.

Unsterblich machen die Westen nicht. Das Tragen einer kugelsicheren Weste verleiht dem Träger ein Gefühl der Sicherheit. Dies kann zur Unterschätzung der Situation und der Gefahrenlage führen.

Darüber hinaus schützen sie immer nur einen Teilbereich des Körpers, hauptsächlich den Torso. Arme, Beine, Hals und Kopf werden beim Tragen einer Schutzweste nicht geschützt.

Auch der Körper ist nicht vollends geschützt, denn die Weste hat z.B. im Bereich der Arme konstruktionsbedingt eine Öffnung, durch die eine Kugel in den Körper einschlagen kann.
Unsachgemäße Handhabung durch den Träger kann die Schutzleistung ebenfalls verringern.

Was wiegt eine schusssichere Weste

  • Schutzwesten der Klasse 1 wiegen je nach Größe und Modell zwischen 2 und 3,5 Kilogramm.
  • Schutzwesten der Klasse 4 sind deutlich schwerer und wiegen je nach Größe und Modell bis zu 30 kg. Das höhere Gewicht ist der Keramik Traumaplatte geschuldert.

Was kostet eine schusssichere Weste

Eine kugelsichere Weste der Schutzklasse 1 ist bereits unter 500 € erhältlich kann aber auch je nach Hersteller 800 € und mehr kosten. Ballistische Schutzwesten sind für Privatpersonen oftmals nicht zugänglich, bzw. viele Onlineshops geben ballistische Westen nur an Bedienstete der Polizei, der Bundeswehr oder den Zivilschutz ab.

Kugelsichere Weste kaufen

Wer sich für das Tragen einer schusssicheren Weste interessiert und eine solche Weste kaufen möchte kann sich z.B. bei Amazon ein Modell ansehen. Das auf dieser Seite vorgestellte Modell ist eines der wenigen Westen, die mit ballistischen Platten ausgestattet sind. Übrige Angebote sind mit Vorsicht zu genießen, da es sich häufig um Karnevalsartikel oder Stichschutzwesten handelt. Beide haben aber nichts mit dem Kauf einer schusssicheren Weste gemein. Achten Sie daher bei Shopping in jedem Falle auf die Schutzklassen. Ein weiterer Anhaltspunkt ist die ballistische Platte. Diese wird in der Regel optional angeboten und erhöht das SK Level.

Kugelsichere Weste gebraucht kaufen

Wie in dem Artikel bereits beschrieben ist das Alter und der Zustand der Weste extrem entscheidend über die tatsächliche Schutzfunktion. Bei einer gebrauchten Weste lässt sich sowohl der Zustand als auch das Alter nur schwer bis überhaupt nicht bestimmen von daher sollte ausschließlich Neuware bezogen zu werden wenn der Zweck der Schutzfunktion gewährleistet werden soll. Für Karneval oder andere „feierliche“ Anlässe tut es sicherlich auch eine gebrauchte Weste.

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